Bezirksmeisterschaften 2018 - Einzel

Zwei spannende Wettkampftage liegen hinter dem Wettkampfteam der heimischen DLRG. Über 60 Teilnehmer schickte Trainer Ulrich Jürgens bei den Bezirksmeisterschaften an den Start, erneut mit vollem Erfolg.

In den Einzelwettbewerben der Altersklasse 12 weiblich konnte Maike Brockmann zwar zwei der drei Disziplinen für sich entscheiden, verpasste die Goldmedaille trotzdem denkbar knapp um nur 2 Punkte. Bronze sicherte sich Eva Winter. Auch Dana Wähning, Francis Beckmann und Viktoria Bünker konnten mit den Plätzen 5,6 und 9 unter den Top-Ten bleiben. Veronique Maier, Lisa Großmann, Lia Varelmann, Finja Janson, Janna Feld, Lenya Dirkes und Abby Plagge, die zum größten Teil nicht einmal 10 Jahre alt sind, erschwammen sich Plätze im guten Mittelfeld.

Mika Brockmann schwamm in der AK12m einen kontinuierlich starken Wettkampf und beendete jede Disziplin auf Rang 2, was am Ende für ihn sogar für den Titel reichte. Platz 2 in der Gesamtwertung ging an Jonas Mense, der mit einer persönlichen Bestzeit in der Disziplin 50m Flossen überzeugte. Lukas Wedi und Johannes Klawitz (Rang 4 und 5) verpassten das Treppchen nur knapp. Ulrich Jürgens ermöglichte aber auch hier den Jüngeren eine Teilnahme am Wettkampf. Dave Kryszat, Ben Kloppenborg, Ben Behrens, Noah Pleimann, Michel Egbers, Ben Schulze Brandhoff, Tim Nevels, Eugen Rodomski und Lasse Zobel nahmen die Herausforderung  an und sammelten wichtige Wettkampferfahrungen.  

Bei den Mädchen in der AK13/14 dominierte Emsdetten den Wettkampf deutlich. Neben Mirjana Bünker, die alle drei Disziplinen und damit die Goldmedaille gewann, konnten sich auch Eva Mense und Nele Beckmann einen Treppchenplatz sichern. Rang 4 ging an Salome Hellwig. Linda Brockmann musste eine Disqualifikation in Kauf nehmen und beendete den Wettkampf auf Rang 12. Nils Beckmann konnte sich bei den Jungen mit über 100 Punkten Vorsprung den Titel sichern.

In der AK 15/16 überzeugte vor allem Ilva Hovemann, die in der Disziplin 100m Retten mit Flossen eine neue Bestzeit erreichen konnte. Silber und Bronze gingen an Lotta Brockmann und Sarah Mense. Doch den Mädels reichte es augenscheinlich nicht, nur die ersten drei Ränge zu belegen, weshalb Hannah Erke und Jana Laumann auf den Rängen 4 und 5 folgten. Felizitas Bünker erreichte Rang 7.

Einen Doppelsieg konnten auch die Jungen in der AK 15/16 erschwimmen. Hier sicherte sich Hannes Hankemann vor Lutz Beuse die Goldmedaille. In der AK 17/18m konnte Jonas Hankemann zwar drei Disziplinen für sich entscheiden, musste den Titel aber aufgrund einer Disqualifikation an Simon Mense abgeben und sich deshalb mit Rang 3 zufrieden geben. Luca Sahlmann sicherte sich Silber, Rang 4 ging an Joe Kryszat.

In der offenen Altersklasse gingen fast ausschließlich Athleten aus den Dettener Reihen an den Start. Während Maren Westers, Lena Seidel und Lisa Bröker sich die Medaillen erschwimmen konnten, folgten Jill Wöste, Samira Jaske, Saskia Muhmann, Alina Wöste, Vanessa Beckmann, Pia Görges, Priska Tubbesing und Sepideh Chitsaz Tehrani auf den nachfolgenden Plätzen. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch bei den Herren. Dort sicherten sich Nils Seidel, Benedikt Westers und Marcel Pereira vor Marius Tubbesing (Rang 4), Phillip Stottrop (Rang 6) und Alexander Kurk (Rang 7) das Edelmetall.

Älteste Teilnehmerin dieser Wettkämpfe und auch einzige Starterin in ihrer Altersklasse war Dorothee Brandhoff Bünker, die sich konkurrenzlos in der AK 45 den Titel sichern konnte.

Bezirksmeisterschaften 2018 - Mannschaft

Genauso dominant wie in den Einzelwettbewerben traten die Rettungsschwimmer auch in den Mannschaftswettkämpfen auf. 15 Mannschaften gingen an den Start – deutlich mehr als bei der Konkurrenz.
Allein in der AK 12 starteten je drei Dettener Mannschaften. Die Mädels ließen dabei der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Der Sieg ging ungeschlagen an das Team mit Dana Wähning, Maike Brockmann, Eva Winter und Francis Beckmann. Die Mannschaft um Viktoria Bünker, Lisa Großmann, Finja Janson, Lia Varelmann und Veronique Maier konnte sich mit knapp 100 Punkten Vorsprung vor Janna Feld, Lenya Dirkes, Klara Wedi und Ida Schulze Brandhoff den zweiten Platz und damit die Vizemeisterschaft sichern. Für die Konkurrenz blieb kein Platz auf dem Treppchen mehr frei.

Bei den Jungen durfte die Konkurrenz etwas mehr mitmischen, allerdings nicht im Kampf um den Titel. Den sicherten sich Jonas Mense, Mika Brockmann, Lukas Wedi und Johannes Klawitz mit über 400 Punkten Vorsprung. Das zweite Team mit Ben Kloppenborg, Ben Behrens, Noah Hellwig und Dave Kryszat schwamm nur um einen Wimpernschlag an der Bronzemedaille vorbei und belegte am Ende Rang 4. Dahinter folgte das Team mit Lasse Zobel, Eugen Rodomski, Ben Schulze Brandhoff, Tim Nevels und Noah Pleimann.
Ungeschlagen griff auch das Team der 13/14w mit Eva Mense, Mirjana Bünker, Nele Beckmann, Salome Hellwig und Linda Brockmann am Ende des Tages nach Gold. Die Mädels (Ilva Hovemann, Jana Laumann, Hannah Erke, Lotta Brockmann und Sarah Mense), die in der nächst höheren AK an den Start gingen  schwammen nur gegen die Uhr, da keine Konkurrenz angereist war. Neben dem Titel war es für das Team wichtiger, viele Punkte für die Qualifikation für die Landesmeisterschaften zu sammeln. In der 15/16 männlich startete das Team mit Felizitas Bünker, Lutz Beuse, Hannes Hankemann und Nils Beckmann erstmals in dieser Konstellation, konnte sich prompt mit einem Sieg in drei von vier Disziplinen auch den Gesamtsieg sichern.

Auch in den Altersklassen 17/18m und in den offenen Altersklassen ließen die Dettener der Konkurrenz keine Chance und erschwammen weitere Bezirksmeisterschaftstitel. Den Abschluss machten die beiden Mannschaften in der Altersklasse der „Masters“. Sowohl die Damen als auch die Herren zeigten klasse Leistungen und nahmen am Ende verdient die Pokale entgegen.
Insgesamt blickt Ulrich Jürgens zufrieden auf einen Wettkampf zurück, bei dem es weder an Titeln, Medaillen und Pokalen, noch an Spaß und Motivation im Team mangelte. Besonders für die Nachwuchsschwimmer waren die Bezirksmeisterschaften eine gelungene Möglichkeit, mehr und mehr am Wettkampfleben der „Großen“ teilzunehmen.